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Falk Zenker (Weimar) – Gitarren, Live-Elektronik, Konzept
Gert Anklam (Berlin) – Saxophone
Rebecca Bain (Montreal) – Gesang
Cora Schmeiser (Rotterdam/ D) oder Tobie Miller (Basel/ Can) – Gesang
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Musik vom Jakobsweg -
Mittelalterliche Musik im Hier und Jetzt |
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Das Ensemble Nu:n folgt seit seiner Gründung 2003 der Idee, die zeitlose Schönheit und spirituelle Kraft der Gregorianik und der daraus hervorgegangenen ein- und mehrstimmigen Musik der Romanik und Gotik mit gegenwärtigen Klängen und Improvisationen zu verbinden und schlägt so einen Bogen von den Wurzeln abendländischer Musik in das Hier und Jetzt - in das „Nun“.
Die Musiker interpretieren die historischen Gesänge kompetent und respektvoll und gestaltet sie gleichzeitig mit neugierigem Entdeckergeist aus ihrer ganz persönlichen musikalischen Perspektive. Unter bewusster Einbeziehung des gesamten Ortes der Aufführung verschmilzt der meisterhafte Gesang der beiden Sängerinnen ganz selbstverständlich mit dem modernen kraftvoll-virtuosen Saxophonspiel Gert Anklams und den raumgreifenden sphärisch-berückenden Klängen des Gitarristen Falk Zenker.
So lässt „Nu:n“ Musik aus einer vergangenen Zeit authentisch und gleichzeitig jung, unerhört frisch und überraschend neu erstrahlen. Ein Spiel mit der Zeit, mit dem Hören und mit dem Raum der Aufführung.
Im aktuellen Programm „Musik vom Jakobsweg“ beschäftigt sich das Ensemble mit dem im Mittelalter äußerst populären Pilgerweg in das spanische Santiago de Compostela zu Ehren des heiligen Jakobus, der in unserer Zeit wieder große Beliebtheit erlangt hat. Falk Zenker - selbst Jakobspilger und seine drei Musikerfreunde begeben sich auf diesen Weg und heben |
musikalische Schätze aus den mittelalterlichen Klöstern entlang des Jakobswegenetzes durch ganz Europa und aus dem „Codex Calixtinus“ von Santiago de Compostela (um 1170).
Die ein- und mehrstimmigen Gesänge aus diesem Codex, in denen der heilige Jacobus gepriesen und um Schutz für den Pilger gebeten wird, Lieder die der Pilger vielleicht selber sang oder liturgische Musik, die er in den Klöstern und Kirchen auf seinem Weg gehört haben könnte, werden vom Ensemble Nu:n in ein neues sinnliches Gewand gekleidet und aus der Perspektive eines modernen Menschens betrachtet, der heute diesen mittelalterlichen Weg geht und mit seiner ganz persönlichen Spiritualität und Lebenserfahrung füllt.
Die Sängerinnen können als Interpretinnen für mittelalterliche Musik auf zahlreiche internationale Tourneen und CD-Produktionen mit renommierten Ensembles zurückblicken. Der Berliner Saxophonist Gert Anklam und der Weimarer Gitarrist Falk Zenker machten sich vor allem mit Soloprojekten, CDs und multimedialen Projekten in der Szene der Jazz-, Welt- und experimentellen Musik einen vielbeachteten Namen.
Das Ensemble Nu:n gastierte seit seiner Gründung 2003 in zahlreichen bedeutenden Kirchen und Festivals in Deutschland und auf Tourneen in Polen und Kanada und veröffentlichte 2006 die international beachtete CD "Salutare" bei dem Label „Raumklang“. Letzter Höhepunkt war ein Radiokonzert mit dem Bayrischen Rundfunk im Germanischen Nationalmuseum 2010. |
Pressetext (pdf, 148 kb) - ensemble nu:n
„ensemble nu:n - Mittelalterliche Musik im Hier und Jetzt - Musik vom Jakobsweg“ |
Download Fotos
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| Aktuelle Konzertkritiken |
Aktuelle Konzertkritik: [Bautzen 17.04.10] |
„Sie mischten hinein in diese Musik der alten klösterlichen Handschriften aus Montpellier oder dem Codex Calixtinus die unterschiedlichen Musiken unserer Zeit, Jazz, Pop, Moderne. ... Manchmal passt sich eine gewisse Verspieltheit (mit schwirrenden Plastikrohren kann man wunderbar ätherische Musik machen) der Musik mühelos an, gibt ihr eine zusätzliche Lebendigkeit. ... Diese Lebendigkeit ist auch zu erleben etwa in der erregten Innigkeit, mit der Rebecca Bain den Gebetston des „Lauda Jerusalem“ erfüllt, in der archaisch-gellenden Sinnlichkeit, die Katherine Hills Stimme haben kann, in der Emotionalität, dem zärtlichen Ton des Vokalduos im Unicornis captivator“ am Ende des Programms.“
Günter Matysiak, Weserkurier Bremen, 16.08.10
„Der gregorianische Gesang und die mittelalterlichen Melodien harmonierten dabei mit den modernen Klängen auf eine nahezu kontemplative Weise. .. Im zweiten Teil des Konzerts näherten sich die Darbietungen zum Teil Werken der Neuen Musik. Klangwolken im Stile György Ligetis, Arnold Schönbergs oder Alban Bergs mischten sich unter die sakralen Gesänge. Moderne elektronische Klänge gaben der Kirchenmusik ein weltliches Gewand, ohne ihren eigentlichen Charakter zu überdecken.“
Bettina Pflaum, Delmenhorster Kreisblatt, 15.08.10
„Hehr und erhaben erklang „Stirps Jesse“ (11. Jh.) raumfüllend in dem Saal. Von der Galerie her schritten die Sängerinnen singend zu den Musikern, zelebrierten eine dreistimmige Motette des 13. Jahrhunderts. Freundlicher A-cappella-Gesang erfüllte das Kyrie, das mit Improvisationsreichtum fantastisch belebt wurde. Rhythmischer Klangzauber nahm gefangen, ließ das klagende „Quis dabit“ in schmerzhafte Höhen treiben. Und immer schritten sie pilgernd auf dem Jakobsweg.“
Christa Vogel, SZ Bautzen, 19.04.10
„Eine Musik voller Gefühl: zum sich Sammeln, Entspannen, geistigen und geistlichen Abgeben. Beeindruckende Raumklänge und ein spannender musikalischer Pilgerweg.“
Peter Bruske, MOZ Kultur Müncheberg, 20.04.10
„Da wurde jeder Titel zum Augenblickserlebnis, das den Festsaal voll und ganz vereinnahmte. ... Stille erfüllte den Raum, ehe der Applaus einsetzte ... Da waren Könner zu Gast, die nach stürmischem Applaus noch eine Zugabe tänzerischer Lebensfreude draufsetzten.“
Christa Vogel, SZ Bautzen, 19.04.2010
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CD
"Salutare",
erschienen 2006 bei Raumklang
Sie können die CD bestellen über www.falk-zenker.de

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Hörbeispiele:
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Oh plangens vox
Hildegard von Bingen (1098-1179) - 4:47 |
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Viderunt omnes
Perotin (um 1200) - 10:46 |
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Alleluia. Dies sanctificatus
Gregorianischer Choral - 04:00 |
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Mater Dei / Mater virgo pia / EIUS
Frankreich, 13. Jh. - 04:22 |
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Vox clara ecce intonat
Gregorianischer Choral - 03:08 |
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CD-Kritiken
„Ich betrete einen Zustand zwischen Tag und Traum, meine
Gedanken und Bilder fließen in losen Zusammenhängen dahin.
Plötzlich bin ich wieder da und die CD ist zu Ende. Für
mich zeigt sich bei dieser CD wieder einmal, dass Improvisation und
Jazz durchaus spirituelle Musik ist... Diese Musik ist zum zuhören,
eintauchen, sich davon tragen lassen und erfrischt wieder auftauchen.
Meditation... Improvisation, das sind Augenblicke der vollkommenen
Stille im Chaos, Gnade plötzlicher Freiheit und sekundenhafte
Glückseeligkeit. Wenn alles sich wie von selbst fügt und
der Instrumentalist aufhört selbst Musik zu machen. Jeder Ton
ein Geschenk, jeder Ton wesentlich, kein Geschwätz mehr.“ Tom John Wolff, spielleut.de,
Juli 2006
„Anders als bei Jan Gabarek und dem Hillard
Ensemble umspielen die Musiker nicht nur die Melodien, sondern variieren
das Material und gestalten es neu.“ SWR,
Mai 2006
„Wenn es so etwas gäbe, müsste man das Ergebnis
einen Mix aus unerhörter Leichtigkeit und doch tiefgründiger
Genauigkeit nennen.“ Marcel Schwarzenberger, chronico - Magazin
für Geschichte, 30. Juni 2006
"Aufgenommen in der Kirche eines ehemaligen Klosters, sind
die Gesänge an ihren ihnen zugedachten Ursprungsort zurückgekehrt,
... durch neue Techniken ... im ´nun´ angekommen." Jazzpodium, 7/8 2006
"This is an interesting recording... the taste shown in its
realisation."
J. C. Asensio, Goldbergmagazin 1/07, 4 von 5
Sternen |
Video
Berlin 2010, Heilig-Kreuz-Kirche: |
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Kyrie: Rex immense
Codex Calixtinus, ca. 1170

Procurans odium
Conductus, Notre Dame, 13. Jh.

Conditor alme siderum
Hymnus, ca 7. Jh.
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Unicornis captivatur
Kloster Engelberg, um 1300

Vox clara ecce intonat
Gregorianischer Choral

Quis dabit
Klagelied, Las Huelgas, 13. Jh. |
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17.06. Bad Doberan
19:30, Münster, www.muenster-doberan.de
(mit Tobie Miller) |
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03.08. Løgumkloster/ Dänemark
rom. Klosterkirche (mit Cora Schmeiser) |
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18.06. Ingelfingen
18:00, Ingelfingen, Nikolauskirche, www.hohenloher-kultursommer.de (mit Tobie Miller) |
05.08. Großenhain
19:30, Kirche, www.mdr.de/musiksommer, "Gedankenreisen auf dem Jakobsweg"
(mit Cora Schmeiser) feat. Nora Thiele/ Perc. |
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19.06. Kleincomburg
17:00, Kirche, www.hohenloher-kultursommer.de
(mit Tobie Miller) |
06.08. Kloster Drübeck
19:30, Romantische Nacht, Basilika (mit Cora Schmeiser) |
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24.06. Hochneukirchen / Österreich
19:30, Kirche, www.hochneukirchen-gschaidt.at (mit Cora Schmeiser) |
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26.06. Hamm
17:00 Kirche St. Agnes, Festival "Zeit"
(mit Cora Schmeiser) |
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Rebecca
Bain |
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geboren in Montréal/ Kanada |
| · |
spielte 1980-1991 Trompete und Geige und sang in verschiedenen Ensembles
für Folk-, Jazz- und frühe Musik in Kanada |
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studierte mit Diplom 1992-1996 an der Schola Cantorum Basiliensis
in Basel (CH) mittelalterliche Musik, Gesang und Fiedel |
| · |
arbeitet seit 1991 mit verschiedenen Ensembles für frühe
Musik mit Tourneen in Europa, Nordamerika und Australien und CD-Aufnahmen
mit den renommierten Ensemble Sequentia(D), dem Vokalensemble
Mora Vocis (F) und als Gastsolistin u.a. bei Sarband
(D) und dem Ensemble Gilles Binchois (F) |
| · |
gründete 1993 das Gesangstrio Zorgina (USA, A)
und 1997 das Ensemble Belladonna (D);weitere
CD-Aufnahmen (Triplicité, Zorgina, 2000 Raumklang;Shout
Sister, Shout!, Zorgina, 2002 twinberg records; Melodious
Melancholie, Ensemble Belladonna, 2004 Raumklang...) |
| · |
Unterrichtstätigkeit bei Workshops in Frankreich, Deutschland
und Nordamerika |
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Gert
Anklam |
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1969 in Berlin geboren, seit 1988 als freischaffender Musiker und
Komponist in Berlin tätig. |
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spielte nach 1989 u.a. mit dem Manfred Schulze Bläserquintett |
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bekannt geworden durch seine Solokonzerte mit Baritonsaxophon |
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seit 1997 enge Zusammenarbeit mit der Künstlerin Beate Gatscha
in verschiedenen intermedialen Projekten (Tanz, Projektionen, Wasserstichorgel) |
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Konzert- und Studienaufenthalte in Indien, Afrika und Amerika |
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Aufträge für Hörfunk, Theater und bisher zwei CD-Veröffentlichungen
(1997 Solo-CD konzert für b, 2003 Musik aus
Luft und Wasser) |
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Falk
Zenker |
| · |
geb. 1967 in Mittweida/ Sachsen, lebt in Weimar |
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studierte Konzertgitarre und Jazz (HfM Weimar) und beschäftigte sich mit Flamenco (Granada), Weltmusik, mittelalterlicher Musik (Benediktinerabtei Plankstetten) und elektroakustischer Musik (SeaM Weimar) |
| · |
konzertiert als Sologitarrist und mit eigenen Ensembles im In- und Ausland |
| · |
veröffentlichte mehrere CDs bei Acoustic Music und Raumklang |
| · |
komponiert Film-, Fernseh- und Theatermusik und realisiert multikünstlerische Projekte und Audioinstallationen |
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Falk Zenker
Am Bäckerberg 6, D 99510 Kapellendorf, Tel.: +49 36425/ 509 82,
+49 171/ 75 62 460, music[at]falk-zenker.de |

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Gert Anklam
Raabestr. 11, D 10405 Berlin, Tel.: +49 30 44/ 16 292, +49 163/ 53
21 553, saxesful[at]yahoo.de |
Rebecca Bain
Montreal, Canada, becca_bain[at]hotmail.com |
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Links
http://www.falk-zenker.de
http://www.gert-anklam.de
http://www.raumklang.de |
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| Vergangenheit nu:n |
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2003 von Falk Zenker gegründet, Konzertpremiere zum Erfurter Meister-Eckhart-Jahr in der Predigerkirche am Ort des Wirkens des mittelalterlichen Mystikers (1260-1328), Musik zu einem Dokumentarfilm des MDR-Fernsehens über Meister Eckhart
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2004/05 Konzerte in romanischen und gotischen Kirchen wie z.B. in der Quedlinburger Stiftskirche (Musiksommer) und dem Naumburger Dom, aber auch in dem von Meinhard von Gerkan entworfenen Christuspavillon (ehem. EXPO 2000, jetzt Volkenroda) oder in ehemaligen Industrieanlagen wie dem Umspannwerk Jena (Imaginata) und dem Wasserspeicher in Bitterfeld, SWR-Konzertmitschnitt im Rahmen von „Vokalmusik entlang der romanischen Straße“ des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2005
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| · |
2006 Konzerte z.B.: Ratzeburger Dom, Münster Bad Doberan, Heilg-Kreuz-Kirche Berlin, Karmeliterkloster Frankfurt a. Main, CD-Veröffentlichung „Salutare“ bei Raumklang/ harmonia mundi
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2007/08 Erweiterung des Repertoire, Konzerte u.a. im Bremer Dom, Hildesheim, Weimar, Dresden und zum Europäischen Kirchenmusikfestival Schwäbisch Gmünd mit Rundfunk–Mitschnitt
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2009 wurde das Ensemble auf Festivals nach Polen und Kanada eingeladen. Höhepunkt 2010 war ein Radiokonzert mit dem Bayrischen Rundfunk im Germanischen Nationalmuseum.
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2011 erlebt das Ensemble Nu:n eine Umbesetzung. Sängerin und Gründungsmitglied Katherine Hill (Toronto) verläßt auf Grund einer gesanglichen Umorientierung das Ensemble. Nun freuen wir uns sehr, mit Cora Schmeiser (Rotterdam/ D) und Tobie Miller (Basel/ Can) zusammenzuarbeiten. |
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| Zur Gründung 2003: Radices Musicae - Wurzeln der Musik |
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Die zeitlose Schönheit
und spirituelle Kraft der Gregorianischen Gesänge und Mehrstimmigkeit
der Romanik und Gotik inspirierten die beteiligten Musiker, 2003
ein Ensemble zu gründen, das sich zur Aufgabe macht, Vokalmusik
dieser Zeit aufzugreifen und mit zeitgemäßen Improvisationen
und Klangexperimenten zu verbinden.
Das Ensemble erforscht die älteste schriftlich überlieferte
Musik des Abendlandes, die seit dem 8. Jahrhundert bis in das 14.
Jahrhundert die Kirchenliturgie bestimmte. Es transportiert sie
in das Hier und Jetzt und in den einmaligen Moment der Improvisation
in das Nun.
Die beiden kanadischen Sängerinnen Rebecca Bain und Katherine
Hill sind international renommierte Interpretinnen für mittelalterliche
Musik. Sie lassen die liturgischen Gesänge nach originalen
Handschriften beseelt und lebendig erklingen. Der Berliner Saxophonist
Gert Anklam und der Weimarer Gitarrist Falk Zenker greifen die Gesänge
mit ihrem modernen Instrumentarium auf. Unter Berücksichtigung
der spezifischen Melodik, Klanglichkeit und der Kompositionsprinzipien
improvisieren sie mit dem historischen Material. Dabei stützen
sich beide Musiker auf ihre vielfältigen Erfahrungen in Jazz-,
Welt- und experimenteller Musik. Besonders gespannt darf man auf
die reizvolle Synthese von Stimmen und Instrumenten wie Saxophone,
E-Gitarre und Live-Elektronik sein, auf das Verschmelzen von archaischen
und neuen Klängen, auf das Variieren von alter und neuer Melodik,
auf die Kombination von mittelalterlichen und heutigen Improvisationstechniken,
auf das Spiel mit der natürlichen Akustik des Raumes und der
elektronischen Vervielfältigung im Raum via Live-Sampling. |
Denn ein besonderes Anliegen von nun.
ist es, den gesamten Raum zum Klingen zu bringen. So schreiten Sängerinnen
und Saxophonist zeitweise singend und spielend um das Publikum,
der Gitarrist hingegen bewegt seine Klänge über Lautsprecher
im gesamten Raum. Klang als vergänglicher Raum
und Architektur als gefrorener Klang verschmelzen. Das
kann gleichermaßen spannend sein in einer romanischen oder
gotischen Kirche aus der Entstehungszeit der Musik, wie auch in
der heutigen Architektur einer modernen Kirche, einer ehemaligen
Industriehalle oder anderen geeigneten Konzerträumen. Einzige
Voraussetzung ist ein kirchenartiger Klang.
Die liturgische Musik des Mittelalters ist spiritueller Natur, so
wie fast alle künstlerischen Äußerungen der Menschheit
ursprünglich spirituell motiviert waren. In der Moderne ist
Kunst zunehmend ein Ausdrucksmittel der Individualität des
Menschen geworden. In dem Spannungsfeld zwischen den Wurzeln eigener
Kultur und einer heutigen, veränderten Sicht auf Spiritualität,
Individuum und Musik erarbeitet sich das Ensemble einen ganz eigenen
Standort. Als Pate soll dafür der in Erfurt, Köln, Straßburg
und Paris wirkenden mittelalterlicher Mystiker Meister Eckhart (12601328)
stehen, dessen religiöses Weltbild und bildhafte Sprache bis
heute nichts an Kraft und Faszination eingebüßt haben.
Das in seinen Schriften oft erwähnte Wort Nun begreifen
die Musiker des Ensembles als einen Zustand, in dem Vergangenheit
und Gegenwart, das eigene Sein und das Universum verschmelzen -
ein Zustand, den sie auch im Augenblick des gemeinsamen Musizieren
zu erreichen suchen.
Text: Falk Zenker
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Konzertpremiere 2003 Schulpforta/ b. Naumburg (20 min.)
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Alte Konzertkritiken
„Ein mittelalterliches Fabeltier aus Sandstein wird lebendig,
faucht, peitscht gefährlich mit dem Schwanz. Das Wesen wird
sanft, als ein lieblicher Gesang eingesetzt. Vor das Publikum tritt
nicht das Fabelwesen, sondern der Saxophonist Gert Anklam. Der Gitarrist
Falk Zenker stützt den musikalischen Vortrag, lässt sich
wenig später in einen Dialog mit dem Saxophon und dem Gesang
von Rebecca Bain und Katherine Hill ein. Musikalische Welten, Jahrhunderte
auseinander, kommen zusammen.“ Helga Heilig,
Naumburger Tagblatt, 07.11.03
„Es war eine gefühlstiefe Musik, erfüllt
von ferner Sehnsucht, intelligent, mitunter mit Leichtigkeit und
Witz gespickt, ... . Man war gefesselt, glaubte sich in eine andere
Welt versetzt und hatte nicht selten den Eindruck zu schweben.“
G. Meyer, Ostthüringer Zeitung, 10.11.03
„Reizvoll gestaltete sich das Konzert im ständigen Live-Experiment,
uralte rituelle Musik und moderne Aufführungspraxis zusammen
zu bringen.“ Thüringer Allgemeine,
02.08.05
„Beeindruckend war die Anfangsszenerie. Falk Zenker, allein
an der Gitarre, lässt heitere Melodik aufklingen. Barfüßig
bedient er die Elektronik, lässt Rhythmik in den Raum wachsen.
Einstimmige Gregorianik singen die Sängerinnen auf der Galerie,
zaubern fantastisch synchronen Stimmenklang. Im Zusammenklang mit
der Gitarrenimprovisation steigen sie hinab, schreiten durch den
Saal zum Podium. Zweistimmig erhebt sich ihr Benedicamus Domino,
steigt signalhaft in Halleluja-Höhen. Da steuert Gert Anklam
Saxophonmelos bei, verdeckt das Halleluja. Nasale, dumpfe Klangfärbung
meditiert und kokettiert rhythmisch mit dem Gesang.“
Christa Vogel, Lokalzeitung Bautzen, 06.06.05
„Töne klingen aus allen Ecken, fast scheint es, das
alte Mauerwerk würde vibrieren... Vergangenheit und Gegenwart
verschmelzen im Moment des Augenblicks... Der Applaus will nicht
enden. ´Wunderbar`, flüstert es im Publikum. Immer wieder
müssen die Künstler sich verneigen: Ein weiter Augenblick
im Hier und Jetzt..“ Freies Wort, 01.08.05 |
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| tour 2010 |
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| 16.04. |
Berlin, Heilig-Kreuz-Kirche |
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| 17.04. |
Bautzen, Sorbisches Museum |
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| 18.04. |
Müncheberg, Stadtpfarrkirche |
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| 21.04. |
Nürnberg, Kartäuserkirche |
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| 23.04. |
Wemding, Kunstmuseum |
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24.04. |
Frankfurt a. M., Romanfabrik |
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| 07.08. |
Jerichow, Kloster |
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| 08.08. |
Seelze, Dreifaltigkeitskirche |
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| 13.08. |
Hude, Klosterruine |
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| 14.08. |
Halle, Pauluskirche |
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| tour 2009 |
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| 29.03. |
Plock (Polen), Dombasilika |
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| 25.10. |
Montreal (Kanada), St. Matthias Church |
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| 29.10. |
Québec (Kanada), Eglise St. Roch |
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| tour 2008 |
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| 02.07. |
Magdeburg Kathol. Universitätskirche
St. Petri |
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| 03.07. |
Hildesheim,
Michaeliskloster |
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| 05.07. |
Oldenburg-Eversten, Ansgari-Kirche |
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| 08.07. |
Dresden, Palais im Großen
Garten |
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| 09.07. |
Weimar, Katholische Kirche |
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| tour 2007 |
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| 15.06. |
Schwei (b.
Bremen), Kirche |
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| 26.07. |
Bremen, Dom |
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| 27.07. |
Schwäbisch
Gmünd, Johanniskirche, Festival
Europäische Kirchenmusik (SWR-Rundfunkmitschnitt) |
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| 28.09. |
Mühlhausen,
Bibliothek St. Jakobi |
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| 29.09. |
Kloster
Dalheim,
(bei Lichtenau/ Paderborn) |
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| tour 2006 |
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| 29.04. |
Frankfurt a. Main, Karmeliterkloster, Museumsnacht |
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| 17.08. |
Ratzeburg, Dom, mit Liquid Soul (Wasserstichorgel) |
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| 19.08. |
Landsberg, Doppelkapelle |
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| 25.08. |
Bad Doberan, Münster |
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| 26.08. |
Berlin, Museum im Wasserwerk Friedrichshagen,
Müggelseedamm 307, Lange Nacht der Museen, mit Liquid Soul
(Wasserstichorgel) |
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| 27.08. |
Meiningen, Stadtkirche |
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| 16.09. |
Berlin, Heilig-Kreuz-Kirche, Kreuzberg, NachtKlänge
V |
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| 17.09. |
Radebeul, Lutherkirche |
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| tour 2005 |
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| 08.05. |
Aachen, Jesuitenkirche St. Alfons - Aktionsraum
für Kunst & Religion |
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| 03.06. |
Bitterfeld, Wasserspeicher |
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| 04.06. |
Bautzen, Sorbisches Museum |
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| 05.06. |
Nordhausen, Altendorfer Kirche |
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| 11.06. |
Naumburg, Dom |
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| 29.07. |
Böhlen, Sommerakademie |
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| 30.07. |
Quedlinburg, Stiftskirche |
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| 04.09. |
Mittweida, Stadtkirche |
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| 05.09. |
Bitterfeld, Wasserspeicher |
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| 25.09. |
Bechtheim bei Worms, Basilika „Vokalmusik
entlang der romanischen Straße“ zum Kultursommer
Rheinland-Pfalz |
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| tour 2004 |
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| 16.09. |
Volkenroda, Christuspavillon |
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| 17.09. |
Jena, Imaginata |
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| 18.09. |
Berlin - Schöneberg Katholische Kirche am
Winterfeldplatz |
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| 19.09. |
Fürstenwalde, Dom |
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| 30.09. |
Bad Schandau, Eröffnung der Toscana-Therme |
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| tour 2003 |
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| 05.11. |
Schulpforte (b. Naumburg), Kirche (Voraufführung) |
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| 06.11. |
Erfurt, Predigerkirche/ Thüringer Jazzmeile
(Premiere) |
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| 07.11. |
Saalfeld Franziskanerkloster/ Thüringer
Jazzmeile |
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| 08.11. |
Suhl, Kirche |
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